Factsheet (Deutsch)

Warum segeln so wenig Frauen? – Acht Frauen zwischen 25 und 64 setzen ein Zeichen:

„Wir übernehmen das Steuer in einem Bereich, in dem meist Männer die Skipper sind und wollen damit andere Frauen und auch Mädchen dazu ermutigen, sich sowohl im Segelsport als in anderen Bereichen mehr zuzutrauen“, sagt Petra Pavlisin (49), Skipperin und Initiatorin.

„Mit der Überquerung des Atlantiks stellen wir eine symbolische Verbindung mit der „Lean-In Movement“ in den USA her:

Es ermutigt Frauen, mehr zu wagen und sie zu stärken, das scheinbar Unerreichbare in Angriff zu nehmen. Wenn wir uns gegenseitig unterstützen, können wir mit unserer anderen Art der Herangehensweise veraltete hierarchische Strukturen aufbrechen, um frauenfreundlichere – und damit für alle bessere Bedingungen in der Welt zu schaffen.“

Das soziale Engagement

Wir segeln in die Karibik. Hier gibt es viele kleine selbständige Inselstaaten, die wirtschaftlich schwach sind und eine große soziale Ungleichheit aufweisen. Je größer diese soziale Ungleichheit, desto größer die Unzufriedenheit und desto höher die Kriminalitätsrate. Gerade Frauen und Mädchen leiden besonders unter dieser Ungleichheit.

„Deshalb möchten wir mit unserer Aktion ein Projekt unterstützen, das nur durch Spenden existieren kann – es ist ein Kinderförderzentrum, das von von einheimischen Fachfrauen geleitet wird, einer Ärztin, einer Physiotherapeutin, einer Psychologin,“ sagt Petra Pavlisin, die die Einrichtung persönlich besucht hat. „Mit ausgewählten Medienpartnern wie NDR, SHZ, VDI Nachrichten, Handelsblatt oder Erneuerbare Energie rufen wir zur Aktion „Spenden für die Windallianz Atlantik“ auf, um es dem Child Development & Guidance Centre (CDGC) auf St. Lucia zukommen zu lassen.“

Sponsoren

Wir wünschen uns Sponsoren, die

  • sich unserer Idee verbunden fühlen
  • Frauen in Führungspositionen befürworten
  • Strukturen dahingehend ändern wollen
  • Produkte für Frauen verkaufen
  • Ihre Corporate Identity mit den Idealen ihrer Kundinnen in Einklang bringen wollen

Die Crew

Petra Pavlisin (49), Lehrerin in Husum:

„Erst durch ein gesundes Selbstbewusstsein kann Bildung Früchte tragen.“

Alette Borgböhmer (56), Photographin aus Bonn:

„Eine Atlantiküberquerung schwebt mir schon länger vor; sie mit Frauen zu segeln, macht die Herausforderung ganz besonders für mich. Wenn wir dann noch erreichen, Geld für die Unterstützung von Frauen- und Mädchenprojekten zu sammeln, optimal.“

Petra Bischoff (51), Sekretärin aus St. Peter-Ording:

„Ich freue mich auf ein spannendes Abenteuer mit großartigen und unerschrockenen Seglerinnen, die Mut machen wollen, etwas Außergewöhnliches zu wagen.“

Christa Külls (64), Rentnerin aus Heide:

Als Mädchen träumte ich von einer Reise in die Südsee. Heute, als Rentnerin, möchte ich mit anderen Frauen eine Herausforderung annehmen. Mit den Atlantic Women 2017 trainieren und Träume wahr werden lassen.“

Kirsten Speck (48), Einrichtungsleiterin aus Schleswig:

„Lob und Ermutigung helfen, das Selbstwertgefühl zu steigern und sich selbst etwas zuzutrauen.“

Kirsten Voß (51), Kommunikationswirtin aus Hamburg:

„Du kannst alles, wenn du es strategisch sinnvoll anstellst. Starke Persönlichkeiten haben eine Vorbildfunktion.“